Eine unheimliche Welle von Femiziden überzieht die Welt. Der Wissenschaftler Elias sucht nach Erklärungen. Irgendein Phänomen scheint bei den Männern eine Auflösung der im Gehirn verankerten Schranke zwischen Sexualtrieb und Gewalt zu bewirken. Geplagt von Schuldgefühlen, dass er seine Nachbarsfamilie nicht retten konnte und der Angst, selbst von Gewalt erfasst zu werden, fragt sich Elias was mit den Menschen passiert ist. Gibt es Parallelen zu seinen Experimenten mit Insekten? Elias zieht sich in sein Labor zurück, das sich unmerklich in eine Welt aus Erinnerungen, Träumen und Albträumen verwandelt.
Astride Schlaefli und Sebastian Krähenbühl verbindet ein Interesse, experimentelle Bühnenwelten an der Grenze von Musik, Schauspiel, Performance und Bild zu entwickeln. So entstehen aus der Dunkelheit Bilder, Welten und Realitäten mithilfe von Ton, Licht, Objekten und an- oder abwesenden Körpern. Nach «Der Krieg mit den Molchen» ist «Wie die Fliegen» ihre zweite gemeinsame Arbeit.
Eine Science-Fiction Geschichte erzählt in einer experimentellen Bühnenwelt – ein einzigartiges Hör-Raumtheater
Text, Ton, Musik und Regie: Astride Schlaefli
Text, Video, Spiel: Sebastian Krähenbühl
Einspielungen: Malika Khatir, Ingo Ospelt, Alina Rolli
Ausstattung: Chasper Bertschinger
Technik: Jay Schütz und Lucas Hallauer
Koproduktion: Krähenbühl&Co/Collectif barbare mit Winkelwiese Zürich und Bühne Aarau
www.collectif-barbare.ch