Robert Pfaller ergründet in seinem jüngsten Buch «Das Lachen der Ungetäuschten» das Wesen der Komödie und das Lachen. Für den Wiener Denker sind Komödien ein unterschätztes Genre. Die Gesellschaft scheint ihm eher in einem Zeitalter der Tragödie verhaftet zu sein. Beim Figuren- und Objekttheater zeigt sich dies weniger. Mit der Vorliebe für das Spiel mit Illusionen und deren Brechung tendiert diese Theaterform mehr Richtung Komödie.
Aber was genau bringt uns eigentlich zum Lachen? Und welche Rolle spielen dabei die Täuschung und die menschliche Einbildungskraft?
«Warum lachen wir im Theater, wenn ein Schauspieler einen Toten mimt und plötzlich niesen muss?»
Gast Robert Pfaller, Philosoph und Kulturwissenschaftler (Wien)
Moderation Ruth Wiederkehr