Farah war gerade dabei, Tee zuzubereiten und bat ihre Mutter, Oliven und Zaater für das Frühstück vorzubereiten, als plötzlich die Welt auf den Kopf gestellt wurde und ihre Reise der erzwungenen Flucht begann. Sie suchte Zuflucht im Schreiben in der Hoffnung, der Welt mitzuteilen, was sie fühlte:
«Es gibt Dinge, die man nur schwer beschreiben kann, einfach weil sie nur die wirklich verstehen, die sie erlebt haben.»
في حاجات صعب وصفها لانه ببساطة مش رح يفهمها الا اللي عاشها
Deep Voices dokumentiert die Geschichte von Farah al-Ghoul und ihrer Zwangsumsiedlung in Gaza. Das Stück zeigt ihren Weg der Vertreibung, den sie mit vielen anderen Frauen teilte, die wie sie den Weg in die Sicherheit suchten, diese aber nie erreichten.
Deep Voices ist das Ergebnis eines Workshops im Dokumentartheater, in dem Geschichten und audiovisuelles Material gesammelt und künstlerisch verarbeitet wurden. Die Schicksale anderer Frauen verflechten sich mit Farahs wiederholten Vertreibungen in Gaza und schaffen so eine zugleich intime und universelle Erzählung.
