Im Schweizer Rheintal übernehmen auf einem Bauernhof die Tiere das Zepter. Vom Menschen befreit geben sie den Ton an und endlich beginnt das wahre Leben. In Zeiten, in denen der Mensch, die Erde zu Grunde zu richtet, wäre doch solch eine soziale Revolution, wie sie Orwell entworfen hat, eine tröstliche Utopie: Die Gesellschaft konstituiert sich neu – ohne Kapital, Mehrwert und Geld. Alle sind gleich.
Doch was bei Orwell als harmlose Kindergeschichte daherkommt, entpuppt sich als eine knallharte, satirische Anklage von totalitären Systemen. Denn sobald alle gleich sind, werden manche rasch etwas gleicher. Und die schlauen Schweine bauen ihre Vormachtstellung zu einer Diktatur aus...
Warum die Macht in den Klauen und Pfoten der Tiere die Welt auch nicht besser macht
Spiel Gian Rupf und Volker Ranisch
Regie Klaus Hemmerle