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Nach der gleichnamigen Erzählung von Thomas Bernhard
In einer Fassung von Michael Wolf

DO 18. JAN | 20:15
FR 19. JAN | 20:15

In einem Wahnsinns-Monolog lotet Thomas Bernhard unerbittlich die Grenzen des menschlichen Denkens aus, bis hin zur Frage, was man mit Sprache überhaupt auszudrücken vermag.

Ein namenloser Ich-Erzähler unternimmt regelmässig ausgedehnte Spaziergänge mit seinem Bekannten Oehler, der ihn mit seinen Lebensphilosophien buchstäblich zum Verstummen bringt. Im Zentrum der Monolog Oehlers steht der gemeinsamer Freund Karrer, der verrückt geworden und nun im Irrenhaus gelandet ist. Was als scheinbar harmloser Plauderei beginnt, verdichtet sich schliesslich zur existentiellen Krise im zwanghaften Abschreiten des Wiener Mikrokosmos.

Eine literarische und in der Darstellung von Michael Wolf eine theatralische Gratwanderung. Zum Schreien komisch, ebenso abgrundtief traurig, immer hoch verzweifelt – und von grösster Musikalität.

Mit: Michael Wolf.
Regie: Isabelle Menke.
Licht/Technik: Edith Szabò.
Eine Koproduktion mit dem Theater Tuchlaube Aarau

Rechte beim Suhrkamp Verlag

Dauer: 70'
Ohne Pause
Sprache: Deutsch

Vorverkauf ab 18. DEZ

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